Dortmund | 11. Aug. 2017Pressebericht,,Sprachdetektive“ auf Stadtteil-Tour

2. Sprachcamp für Zuwandererkinder In den Sommerferien 2010 hatten die kleinen ,,BIG­Sprach-Piraten“ in der Graf­Konrad-Grundschule in Eving die Segel gehisst und nach Sprachschätzen gesucht. Der ehemalige BVB-Superstar Nuri Sahin war ihr Schirmherr. Jetzt ist Sahin nicht mehr beim BVB, sondern in Madrid, aber es gibt wieder ein Sprachcamp in den Sommerferien: Diesmal richten vom 15. bis 26.  August …

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Dortmund | 04. Feb. 2014VideoInterview mit Ilkay Gündogan

Ilkay Gündogan wird für das Projekt „Sprache verbindet“ interviewt. Ilkay Gündogan ist Schirmherr des Projekts „Sprache verbindet“. Kindern mit Migrationshintergrund wird „spielerisch“ die deutsche Sprache vermittelt.

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Dortmund | 15. Aug. 2012„Mein Sprachkind“

(von Friederike Bärhold, 11) „Sprache Verbindet“ ist ein Projekt des Rotary Clubs Dortmund, das aufgrund seines Erfolgs in anderen Städten nun auch hier vor Ort eingeführt wurde. Bei dem Projekt geht es darum, Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache beizu­bringen. Die Familien, die Interesse an der sprachlichen Be­treuung ihrer Kinder haben, können sich beim…

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Dortmund | 20. Dez. 2011Viel Spaß beim Zauberer von Oz 

„Sprache verbindet“:  400 Kinder und Eltern feierten Jahresabschluss in Ostwall-Aula Es war ein wunderbares multikulturelles Fest, das Kinder und Eltern vieler Nationalitäten gemeinsam mit den Paten unseres Projektes „Sprache verbindet“ zum Jahresabschluss in der Aula am Ostwall feierten. Nach einem fröhlich-musikalischen Einstieg mit dem Kinderchor „Rasselbande“ aus Eving führte das Ensemble der Naturbühne Hohensyburg vor rund 400 begeisterten…

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Dortmund | 23. Nov. 2011,,Deutsch ja, aber nicht zuerst“

Sprachförderung: Hilfe bei Integration DORTMUND. Was kommt zu­erst, Türkisch oder Deutsch? Der türkische Ministerpräsi­dent Erdogan plädiert für Tür­kisch als Erstsprache bei Mig­rantenkindern. Deutsche Poli­tiker fordern das Gegenteil. Über die Realität in türkischen Familien sprach llka Bärwald mit Annette Feldmann, die ein Sprachförderungspro­jekt für Migrantenkinder in Dortmund betreut. Erdogan hat mit seinen For­derungen für Aufregung ge­sorgt.…

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Dortmund | 17. Aug. 2011PresseberichtBVB-Star eröffnet Sprachcamp

Ilkay Gündogan vom BVB Borussia Dortmund eröffnet Ferien Sprachcamp für Kinder, von Rotary Club, Gündogan übernimmt die Schrimherrschaft des Sprachförder Projektes Sprache verbindet, Graf Konrad Grundschule Eving. Schon den ganzen Dienstagvormittag wurden die 20 BIG-Sprachdetektive des Rotary-Sprachcamps von ihren Ermittlungen abgelenkt. Die Spur führte in den Camp-Räumen der Graf Konrad Grundschule immer wieder nur zu einem Namen:…

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Dortmund | 09. Mai. 2011VideoNuri Sahin verlässt Dortmund!

Er war nicht nur der beste Bundesliga-Spieler der vergangenen Saison, sondern auch der Schirmherr von „Sprache verbindet“. Die Kinder des Sprachpiraten Camps, das wir sehr erfolgreich im Sommer 2010 veranstaltet hatten, durften auf Einladung von Nuri trotz ausverkauften Stadions noch eines der letzten Heimspiele im Signal-Iduna-Park besuchen. Zum vorläufigen Abschluss seiner Zeit in Dortmund hat…

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Vest Recklinghausen | 28. Sep. 2012Der Start in Marl

In Marl sind wir in den Ortsteilen Hamm und Hüls-Nord am 26.09.12 offiziell gestartet. Mit 16 Kindern und ebenso vielen Scouts und Paten. Per Ende Oktober sind wir aber bei 24 Kindern angelangt und haben damit unser Betreuungs-Ziel für den Start in Marl erreicht. Die gleiche Zahl an Scouts und Paten stehen ebenfalls bereit. Ab…

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Vest Recklinghausen | 11. Sep. 2012„Sprache verbindet“ startet offiziell in Oer-Erkenschwick

Am 11.09.2012 trafen sich die ersten Kinder mit ihren Scouts, ihren Paten, dem Projektteam und Mitgliedern aus dem Förderverein, um zu verkünden: Wir fangen an!!! Die Berichte vom Start in der Stimberger Zeitung Sprache verbindet – Start am 11.09.12

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Bochum | 14. Jun. 2018Büchereiführung und Vorstellung für den spielerischen Spracherwerb geeigneter Medien

Am Samstag, 16.6.2018, findet in der Stadbücherei Bochum eine Bibliotheksführung für Sprach-Scouts im Rahmen des Projektes „Sprache verbindet“ statt. Sprach-Scouts sind Schüler/innen der weiterführenden Schulen, die Grundschulkinder spielerisch beim Erlernen der deutschen Sprache begleiten und unterstützen. Während der Büchereiführung werden Medien vorgestellt, die für den spielerischen Spracherwerb besonders geeignet sind. Die Bochumer Rotary-Clubs danken Frau…

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Rheda-Wiedenbrück | 11. Jul. 2018Scout Schulung Rheda-Wiedenbrück Mai 2018

Am 05. Mai 2018 fand im Einstein Gymnasium in Rheda das erste der beiden geplanten Scout Treffen dieses Jahres statt. Wir begrüßten trotz schönstem Wetter knapp 35 Scouts – viele davon auch neue Kandidat(inn)en, die erstmalig angemeldet sind, um ein Kind in Zukunft zu betreuen. Erfreulicherweise konnten wir auch neben Scouts von den beiden Gymnasien in Rheda-Wiedenbrück…

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Rheda-Wiedenbrück | 04. Mrz. 2017Scout-Schulung 2017

Alltagsintegrierte Sprachförderung – Sprache als Brücke zur Integration Am vergangenen Samstag (04. März 2017) hat die Diplom-Psychologin und Logopädin Frau Dr. Ann-Kathrin Brockmann (Universität Hildesheim) im Einstein-Gymnasium Rheda einen Vortrag mit anschließendem Workshop zum Thema ‚Alltagsintegrierte Sprachförderung‘ gehalten. Dazu eingeladen hatten die Service-Clubs Inner-Wheel Gütersloh und Rotary Rheda-Wiedenbrück im Rahmen ihres gemeinsamen Sprachförderungsprojekts „Sprache verbindet“.…

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Rheda-Wiedenbrück | 09. Apr. 2016Scout-Schulung 2016

Mit ca. 30 teilnehmenden Scouts und 15 teilnehmenden Paten war auch diese Scoutschulung eine gelungene Veranstaltung im Projekt „Sprache verbindet“ in Rheda-Wiedenbrück. Wir freuen uns sehr darüber, dass erstmalig die Schulung im Einstein-Gymnasium im Ortsteil Rheda stattfinden konnte. Die von uns angestrebte Zusammenarbeit mit den beiden ansässigen Gymnasien findet ihren Ausdruck darin, dass zukünftig, (nachdem…

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Iserlohn | 24. Jan. 2017PresseberichtBlockflöte völlig außer Rand und Band

Dass das Rotary-Konzert hochklassig würde, war klar – so etwas hat man dann aber doch nicht erwartet Blockflöte – das Wort weckt durchaus gemischte Gefühle. Auf der einen Seite wird die Block­flöte oft als Einstiegs-Instrument für Kinder belächelt, beziehungsweise als Grund dafür angesehen, dass vielen Kindern schon früh die Mu­sik abgewöhnt wird. Auf der anderen…

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Iserlohn | 03. Feb. 2015VideoLokalzeit Südwestfalen

Vor einigen Jahren berichtete der WDR in der „Lokalzeit Südwestfalen“ über das Projekt „sprache verbindet“ in Iserlohn als Beispiel für gelungenes ehrenamtliches Engagement. Die Mode hat sich geändert aber die Grundidee und der Erfolg des Projektes nicht. Ein Beleg für die Nachhaltigkeit von „sprache verbindet“.

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Paderborn | 01. Jan. 2016Prämiert in Paderborn

Für die Umsetzung seines Projektes erhielt die Rotary Unterstützungseinrichtung eines der 100 Förderpakete, die Westfalen Weser Energie an Initiativen und Institutionen in seinem Netzgebiet vergab. Mit dem Projekt „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region“ unterstützt das Unternehmen neue und besonders herausragende Projektideen.

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Sprachförderung für Ihr Kind

Liebe Eltern,

eine wichtige Voraussetzung für Erfolg in Schule und Beruf ist es, Deutsch zu sprechen. Wir helfen Kindern aus Zuwandererfamilien, die deutsche Sprache zu erlernen. Das Besondere dabei ist, dass die betreuten Kinder in Ihrer Familie spielerisch gefördert werden.

Unsere Sprach-Scouts sind zum großen Teil Oberstufenschüler/-innen. Manche Sprach-Scouts befinden sich im Studium, in der Ausbildung, im Freiwilligen Sozialen Jahr o. ä.. Alle Sprach-Scouts werden von erfahrenen Pädagogen/-innen geschult. ­Unsere Sprach-Scouts besuchen die 4- bis 10-jährigen Kinder zu Hause. Sie bringen altersgemäße Spiele, Bilder- und Lesebücher mit und beschäftigen sich eine Stunde lang mit Ihrem Kind. Das Erlernen der deutschen Sprache geschieht fast nebenbei und macht jede Menge Spaß.

Schüler/-innen, die als Sprach-Scout tätig sind, erhalten mindestens 8 Euro pro Stunde und Kind. Die Sprach-Scouts, die sich im Studium, in der Ausbildung, im Freiwilligen Sozialen Jahr o. ä. befinden, erhalten 10 Euro pro Stunde und Kind.

Der Vorteil für Sie als Eltern: Sie zahlen nur 4 Euro.

Die Differenz übernehmen die unterstützenden Rotary Clubs. Die Sprachförderung kann auf Wunsch jederzeit beendet werden. Für alle Fragen steht der Familie und den Scouts immer eine engagierte Person als Pate/Patin zur Ver­fügung.

Möchten Sie, dass Ihr Kind an der Förderung teilnimmt? Dann melden Sie sich hier an. Wir nehmen umgehend Kontakt mit Ihnen auf.

Wo gibt es „Sprache verbindet“?

Das Projekt „Sprache verbindet“ gibt es in zahlreichen Städten/Regionen. Wenn Sie Ihren Standort im Auswahlmenü nicht finden, klicken Sie auf das nächstgelegene Symbol in der Karte.

Sprach-Scouts gesucht!

Möchten Sie das Projekt unterstützen und als Scout dabei sein? Schicken Sie uns einfach die ausgefüllte Bewerbung zu. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.

Weitere Infos zur Anmeldung und Durchführung finden Sie hier:

Unsere Scouts setzen sich für die Sprachförderung von Kindern ein

Wollen Sie Sprach-Scout werden?

Wenn sich ein Kind zum Sprachunterricht angemeldet hat, wählen wir einen Scout (meist Oberstufenschüler) aus, der möglichst in der Nähe des Kindes wohnt. Das erste Mal begleitet der Pate oder die Patin den Scout zur Familie. Dort wird geklärt, welche Förderung das Kind bekommen soll (max. 2 Stunden pro Woche – 2 einzelne Stunden an unterschiedlichen Tagen). Die Telefonnummern werden ausgetauscht, damit man sich gegenseitig erreichen kann, falls etwas dazwischen kommt. Besonders wichtig ist, dass die Kinder nicht durch spielende Geschwister, laufende Fernseher oder ähnliches gestört werden. Natürlich kann sich die Mutter dazusetzen und mitmachen.

Die Förderung richtet sich nach dem Alter der Kinder. Bei den Jüngsten wird viel gespielt  (Material gibt es vom Paten), bei den Älteren sollten sich die Scouts nach Möglichkeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Kinder abstimmen.

Die Kinder sollen sich wohlfühlen und das Lernen mit den Scouts soll Spaß machen. Das Engagement der Scouts lohnt sich: 8 Euro gibt es pro Zeitstunde und ein Zeugnis für soziales Engagement vom Rotary Club. Aber vor allem helfen die Scouts den Kindern bei der Integration und lernen selbst Menschen anderer Kulturen besser kennen.

Die Scouts werden mit Unterstützung in regelmäßigen Abständen durch Fachpersonal geschult. In den Workshops erwerben die Scouts u.a. Kenntnisse in den Bereichen pädagogisches Grundwissen, Motivation, Zweitspracherwerb und interkulturelle Kommunikation.

Für alle Fragen steht der Familie und den Scouts immer eine engagoierte Person als Pate/Patin zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Machen Sie sich ein Bild von dem Projekt. Hier finden Sie Nachrichten und Informationen aus den Projekten in Deutschland.

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Dortmund | 11. Aug. 2017Pressebericht

,,Sprachdetektive“ auf Stadtteil-Tour

2. Sprachcamp für Zuwandererkinder

In den Sommerferien 2010 hatten die kleinen ,,BIG­Sprach-Piraten“ in der Graf­Konrad-Grundschule in Eving die Segel gehisst und nach Sprachschätzen gesucht. Der ehemalige BVB-Superstar Nuri Sahin war ihr Schirmherr. Jetzt ist Sahin nicht mehr beim BVB, sondern in Madrid, aber es gibt wieder ein Sprachcamp in den Sommerferien: Diesmal richten vom 15. bis 26.  August  die  ,,BIG-Sprach-Detektive“ an der Graf-Konrad-Grundschule ihr Detektiv-Büro ein und erkunden mit Spaß und Spürsinn ihren Stadtteil. Und diesmal kommt der neue Mann des BVB: Ilkay Gündogan. Er hat die Schirmherrschaft  für  das  Rotary-Sprachförderprojekt „Sprache verbindet“ übernommen.

Zu diesem zweiten Dortmunder Sprachcamp sind wieder  Kinder aller Grundschulen eingeladen. Voraussetzung: Sie kommen aus Zuwandererfarnilien und gehen nach den Sommerferien ins dritte  oder vierte  Schuljahr. Zwei Wochen lang sorgt ein sechsköpfiges Pädagogen-Team von 10 bis 16 Uhr für Spiel, Spaß, Sport und natürlich  die  Verbesserung   der deutschen Sprachkenntnisse.

Veranstalter   sind  die  Dortmunder Rotary-Clubs gemeinsam mit der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Ju­gendlichen aus Zuwande­rerfamilien Dortmund) und der Stadt- und Landes­bibliothek. Ermöglicht wird der Ferienspaß durch den Hauptsponsor BIG di­rekt gesund.

Spielerisches Lernen

Im letzten Jahr waren die Kinder mit großem Engage­ment bei der Sache und überraschten ihre Eltern beim Abschlussfest mit ei­nem tollen selbst erarbeiten Puppentheater-Stück. Auch diesmal gibt es unter dem Motto „Sprach-Detektive“ wieder ein spannendes Pro­gramm: Neben dem detek­tivischen Durchstreifen des Stadtteils gehören Theater­spielen mit Kirstin Cramer von der Naturbühne Ho­hensyburg dazu wie Fuß­ballspielen, Grillen und La­gerfeuer.

Das Sprachelernen ist spielerisch integriert. Für Frühstück, Mittagessen und Getränke ist gesorgt – auch nach den Speisevor­schriften des Islam. Bis auf einen Essenbeitrag von ins­ gesamt 25 Euro ist der Fe­rienspaß kostenlos.

Fotostrecke im Internet: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

(Quelle: RuhrNachrichten)

Dortmund | 04. Feb. 2014Video

Interview mit Ilkay Gündogan

Ilkay Gündogan wird für das Projekt „Sprache verbindet“ interviewt.

Ilkay Gündogan ist Schirmherr des Projekts „Sprache verbindet“. Kindern mit Migrationshintergrund wird „spielerisch“ die deutsche Sprache vermittelt.

Dortmund | 15. Aug. 2012

„Mein Sprachkind“

(von Friederike Bärhold, 11)

„Sprache Verbindet“ ist ein Projekt des Rotary Clubs Dortmund, das aufgrund seines Erfolgs in anderen Städten nun auch hier vor Ort eingeführt wurde. Bei dem Projekt geht es darum, Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache beizu­bringen.
Die Familien, die Interesse an der sprachlichen Be­treuung ihrer Kinder haben, können sich beim Rota­ry Club Dortmund für Sprache Verbindet anmelden und werden an „Sprachscouts“ weitervermittelt. Diese ,,Sprachscouts“ werden regelmäßig durch die Teilnah­me an Seminaren ausgebildet. Sie werden den Fami­lien zugeteilt und besuchen diese regelmäßig, je nach Bedarf 1-2mal die Woche für eine Stunde.
Die Arbeit besteht hauptsächlich aus Spielen. Das Lernen passiert ganz nebenbei und die Kinder ha­ben auch viel mehr Spaß daran, wenn die Tücken der deutschen Sprache in Spielen verpackt erlernt wer­den. Einfache Kinderspiele, wie z.B. ,,Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder das Vorlesen von Kinder­büchern sind ideal, um den Wortschatz des Kindes zu erweitern und ein Gefühl für Sprache zu entwickeln. Natürlich müssen die Spiele dem Alter und Können des Kindes entsprechen (meist zwischen 5 und 10 Jahren), manchmal ist es auch sinnvoll Aufgaben zu stellen, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Es sollte sich aber nicht ausschließlich um Nachhilfe handeln, sondern mit anderen Aktivitäten verknüpft werden.
Über die Arbeit mit den „Sprachkindern hinaus kön­nen Sprachscouts auch Ausflüge unternehmen, deren Kosten die betreuende Person vom Rotary Club, der ,,Pate“, übernimmt. Beliebte und Bewährte Ausflugs­ziele sind u.a. der Dortmunder Zoo, die DASA oder einfach ein großer Spielplatz mit vielen Dingen zum entdecken.
Die Sprachscouts erhalten für ihre Arbeit 8 Euro pro Stunde, davon bezahlen die Familien nur die Hälfte, der Rest wird vom Rotary Club gezahlt. Dadurch wer­den die Familien finanziell entlastet. Außerdem sol­len möglichst viele Eltern aus anderen Ländern dazu bewegt werden, ihren Kindern Hilfe durch „Sprache Verbindet“ zu gewährleisten, damit sie mit ihren bes­seren Sprachkenntnissen in der Lage sind, sich in Deutschland zurechtzufinden. **** Wie jeden Donnerstag gehe ich direkt nach der Schu­le zu einer marokkanischen Familie nach Hause. Der sechsjährige Junge, wegen dem ich hier bin, spricht vom Vokabular her schon ganz gut deutsch. Nur ein paar gravierende Grammatikfehler baut er noch gerne in seine Sätze mit ein.
Als ich ankomme, sitzen alle noch beim Essen, ich weiß aber, dass ich mich einfach dazusetzten kann. Das habe ich über die marokkanische Kultur schon gelernt: Wer Gast ist, der soll sich wie Zuhause fühlen und muss nicht fragen, wenn er etwas will, sondern kann es sich einfach nehmen.
Nachdem ich mich noch ein bisschen mit den El­tern unterhalten habe, können wir loslegen. Mit der Pünktlichkeit darf man es hier nicht allzu genau neh­men, was scheinbar auch ein Merkmal der für mich fremden Kultur ist.
Mein „Sprachkind“ und ich gehen in das Kinderzim­mer, das sich die drei ( und ein ganz kleiner) Söhne des Hauses teilen. Ich schließe die Tür, damit wir nicht gestört werden.
Das Kind ist wie immer neugierig, was ich in meiner Tasche mitgebracht habe. Es ist schon fast so etwas wie Tradition, dass ich ein Buch, ein Spiel und eine Meistens machen wir die Übung zuerst, als Beloh­nung darf er sich aussuchen, was wir danach machen. Es fällt Mohammed sehr schwer, sich über einen län­geren Zeitraum. zu konzentrieren, deswegen habe ich ihm. zum. Geburtstag einen Vorschulblock geschenkt, in dem. es viele verschiedene Konzentrationsübungen gibt. Jedes Mal, wenn ich da bin, bearbeiten wir eine Seite daraus.
Ich habe mich bereits so auf den kleinen Jungen ein­gerichtet, dass ich rn.ir selber kleine Spiele zu gramma­tischen Konstruktionen ausdenke, die nicht länger als 5-10 Minuten dauern. So wird es nicht zu schwer für ihn, sich darauf zu konzentrieren.
Wenn die Stunde um. ist, oder wir schon alles gern.acht haben und noch ein bisschen Zeit übrig ist, unterhal­ten wir uns noch. Es ist sehr wichtig, dass er von sich aus erzählt, denn so übt er, selbstständig deutsche Sät -ze zu bilden und etwas sinnvoll wiederzugeben. Seine älteren Brüder sprechen zwar hauptsächlich deutsch, aber die Eltern reden viel Marokkanisch. Damit der Kleine also auch ein Gefühl für die deutsche Sprache entwickeln kann, nehme ich rn.ir irn.rn.er etwas Zeit da­für. Ein gutes Spiel ist z.B. auch das Ausdenken von Geschichten. Wir haben einmal Bildkarten rn.it einbezogen und die abgebildeten Begriffe in die Geschichte eingebaut.
Solche kleinen Dinge helfen schon und bereiten uns beiden ganz nebenbei viel Spaß.
Ich bin sehr froh, dass ich mich für diesen Job be­worben habe, nicht des Geldes wegen, sondern weil ich jeden Donnerstag nach einer Stunde „Arbeit“ rn.it einem. breiten Lächeln auf dem. Gesicht nach Hause gehe.
Ich weiß jedoch auch von Fällen, wo die Zusammen­arbeit von Familie und Sprachscout nicht funktioniert hat. Meistens erwarten die Eltern, dass sich die schuli­schen Leistungen ihrer Kinder über Nacht verbessern. Es ist aber gar nicht das Ziel von „Sprache Verbindet“, Kindern Nachhilfe zu geben. Vielmehr ist es die Auf­gabe der Sprachscouts, also auch meine Aufgabe, den Kindern die Grundlage allen Lernens zu vermitteln, nämlich Sprache, damit sie später sich selbst helfen können.
Es macht mich einfach glücklich, dass ich nur durch das Spielen rn.it einem. Kind etwas bewirken kann. Und wenn es so einfach für uns ist, zu helfen, dann sollten wir diese Hilfe nicht verweigern.

Dortmund | 20. Dez. 2011

Viel Spaß beim Zauberer von Oz 

„Sprache verbindet“:  400 Kinder und Eltern feierten Jahresabschluss in Ostwall-Aula

Es war ein wunderbares multikulturelles Fest, das Kinder und Eltern vieler Nationalitäten gemeinsam mit den Paten unseres Projektes „Sprache verbindet“ zum Jahresabschluss in der Aula am Ostwall feierten.

Nach einem fröhlich-musikalischen Einstieg mit dem Kinderchor „Rasselbande“ aus Eving führte das Ensemble der Naturbühne Hohensyburg vor rund 400 begeisterten Gästen das Theaterstück „Der Zauberer von Oz“ auf. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache: Sie pusteten kräftig mit, um einen ordentlichen Sturm wehen zu lassen und warnten die Hauptpersonen lautstark vor der bösen Hexe. Die war aber eigentlich eine sehr lustige Hexe und bekam zum Schluss tosenden Beifall.

Besonderen Spaß hatten die Kinder, als sie sich anschließend mit den Darstellern von Dorothy, der Vogelscheuche, dem ängstlichen Löwen, dem Blechmann und der kleinen Fee fotografieren lassen durften.

Jede Menge Lob gab es auch anschließend für das phantastische Büffet, das Frauen der türkischen Gemeinde H.rde unter der Leitung von Frau Berrin Ince vorbereitet hatten. Unter der Vielzahl köstlicher Speisen konnte man sich kaum entscheiden. Berrin Ince und ihre Mitstreiterinnen sind sicher auch für andere Gelegenheiten ein „heißer Tipp“.

Viele Mitstreiter haben dazu beigetragen, das Fest zu einem tollen Erfolg werden zu lassen: Ein besonderer Dank der Projektgruppe „Sprache verbindet“ geht an Rotaract und Willi Feldkamp, die sich gro.artig in die Organisations-Arbeit eingebracht haben.

(Annette Feldmann, Projektleiterin „Sprache verbindet“)

Dortmund | 23. Nov. 2011

,,Deutsch ja, aber nicht zuerst“

Sprachförderung: Hilfe bei Integration

DORTMUND. Was kommt zu­erst, Türkisch oder Deutsch? Der türkische Ministerpräsi­dent Erdogan plädiert für Tür­kisch als Erstsprache bei Mig­rantenkindern. Deutsche Poli­tiker fordern das Gegenteil. Über die Realität in türkischen Familien sprach llka Bärwald mit Annette Feldmann, die ein Sprachförderungspro­jekt für Migrantenkinder in Dortmund betreut.

Erdogan hat mit seinen For­derungen für Aufregung ge­sorgt. Wie sind Ihre Erfah­rungen aus der Praxis?

Tatsache ist, dass in den türkischen Familien, die wir betreuen, hauptsächlich Tür­kisch gesprochen wird. Oft beherrscht ein Elternteil, meist der ,Nachgezogene‘, nur seine Muttersprache, die Deutschkenntnisse des anderen sind selten perfekt. Die Kinder haben also gar nicht die Möglichkeit, in den ersten drei Jahren Deutsch zu ler­ nen. Wir sagen den Eltern: ,Lieber richtig Türkisch als schlecht Deutsch mit den Kin­dern sprechen‘. Wir haben Förderkinder, die beides nur halb sprechen. Sie bleiben für lange Zeit benachteiligt.

Das spricht aber für die von Erdogan abgelehnten Pllicht-Sprachkurse für Fa­milienangehörige, die aus der Türkei nachziehen –

Deutschkenntnisse zu er­werben, wäre nicht nur im ei­genen, sondern vor allem im Interesse ihrer Kinder. Ein Kind, das zur Einschulung nicht versteht, was im Unter­ richt erzählt wird, ver­stummt. Entwicklungschan­cen werden so verbaut.

Um diese zu verbessern, ha­ben sie das Projekt „Sprache verbindet“ in Dortmund ini­tiiert. Wie funktioniert es?

Oberstufenschüler, haupt­sächlich Mädchen, aus demgleichen Stadtteil helfen als sogenannte Sprach-Scouts Kindergartenkindern und Grundschülern spielerisch beim Spracherwerb. Ein er­wachsener ,,Pate“ ist beim An­trittsbesuch bei den Eltern da­bei, sonst verbringen die Schüler wöchentlich zwei Stunden allein mit dem Kind in der Familie und sprechen nur Deutsch. Sie gehen auch ins Museum, in den Zoo oder in die Bibliothek. Die Scouts haben weniger eine Lehrer­funktion. Sie sind Freunde.

Gibt es unter den Scouts auch Jugendliche mit Migra­tionshintergrund?

Ja, sehr viele. Das ist aus­ gesprochen wichtig für das Projekt. Sie sind ein beson­deres Vorbild, weil sie es mit dem gleichen Hinter­grund in die Oberstufe des Gymnasiums geschafft ha­ben. Außerdem erleichtert es den Kontakt zu den Fa­milien, in denen kein Deutsch gesprochen wird.

Wie erfahren die Familien von dem Angebot?

Wir stellen es bei Eltern­ abenden vor, informieren auch Erzie­her und Schulleiter über das För­ derprojekt. Die sprechen die Eltern dann gezielt an. Aber auch innerhalb der türki­schen Gemeinde hat es sich herumgesprochen.

Sind diese Eltern Integra­tionsverweigerer?

Nein, im Gegenteil. Sie sind bildungsbewusst und integrationswillig. Auch wenn sie selbst nicht gut Deutsch sprechen, wollen sie das Beste für ihr Kind.

In den vergangenen vier Jahren haben fast 400 Kinder an dem Sprachför­derungsprogramm teilge­ nommen. Ihre Bilanz?

Welchen Weg die Kinder nach dem Schulabschluss einschlagen, lässt sich noch nicht sagen, dafür ist das Projekt zu jung. Aber bei den meisten haben sich die Schulnoten verbessert. Sie trauen sich, im Unterricht etwas zu sagen. Mit guten Noten erhalten sie auch Empfehlungen für Real­schule und Gymnasium.

Ihre Erfahrungen geben beiden Seiten Recht: Er­dogan, der für Türkisch vor Deutsch plädiert, und Angela Merkel, die Sprachtests verteidigt.

Beide Seiten müssen sich bewegen. Es ist unrealis­ tisch, dass Kinder in Mig­rantenfamilien zuerst Deutsch lernen, wenn die Familiensprache Türkisch ist. Wenn sie gut Türkisch können, fällt es ihnen auch leichter, Deutsch zu lernen. Grundsätzlich lassen sich Sprachdefizite der Kinder nur beheben, wenn die El­tern das Beherrschen der deutschen Sprache als not­wendig erkennen. Pflicht­tests für Einwanderer sind da ein gutes Mittel.

Dortmund | 17. Aug. 2011Pressebericht

BVB-Star eröffnet Sprachcamp

Ilkay Gündogan vom BVB Borussia Dortmund eröffnet Ferien Sprachcamp für Kinder, von Rotary Club, Gündogan übernimmt die Schrimherrschaft des Sprachförder Projektes Sprache verbindet, Graf Konrad Grundschule Eving. Schon den ganzen Dienstagvormittag wurden die 20 BIG-Sprachdetektive des Rotary-Sprachcamps von ihren Ermittlungen abgelenkt.

Die Spur führte in den Camp-Räumen der Graf Konrad Grundschule immer wieder nur zu einem Namen: Ilkay Gündogan. Gestern eröffnete der Jung-Profi das Feriensprachcamp an dem Kinder überwiegend aus türkischen Familien teilnehmen. Das Feriensprachcamp, das letztes Jahr zum ersten Mal stattfand, verbindet Spiel, Spaß und Sport mit spielerischer Sprachförderung. Natürlich steht auch Fußball auf dem Programm. Und gegen 14 Uhr war es endlich so weit. Ein schwarz-gelber Traum wurde für viele der Kleinen wahr. Schon ganz nervös standen die jungen Sprachcamp-Teilnehmer auf dem Lehrerparkplatz, um den Profi-Kicker gebührend zu empfangen.

Eine Limousine fuhr vor. Aus der stieg Ilkay Gündogan aus und spazierte in weiter Jeans, Turnschuhen, T-Shirt, Trainnigsjacke und Hip-Hop-Cappie über den Parkplatz der Graf Konrad Grundschule in Eving. Begleitet wurde er von BVB-Medienberater Josef Schneck. Nach kurzem Verhaltenen und vor Ehrfurch erstarrten Zögern ertönte ein lautes „Herzlich Willkommen Ilkay Gündogan“ aus den Kehlen der aufgeregten Grundschüler. Dann brachen alle Dämme und die Kleinen stürzten sich auf ihr großes Idol, holten sich Autogramme und schüttelten ihm die Hand.

„Jetzt wasche ich mir nie mehr die Hand“, sagte ein Mädchen mit strahlenden Augen. Und Gündogan lächelte immer wieder und zeigte, dass er sich für Kinder viel Zeit nimmt. Der 20-jährige Nationalspieler erweist sich nicht nur sportlich als würdiger Nachfolger von Nuri Sahin, sondern auch als Sprachcamp-Schirmherr. Sahin war im vorigen Jahr Pate des Rotary-Projekts. Bei der anschließenden Pressekonferenz durften die Kinder ihn mit Fragen löchern. „Warst du schon mal verliebt?“, wollte die Kleinen wissen. „Ja schon mehrmals, aber im Moment nicht“, sagte Gündogan lächelnd.

Natürlich war auch sein Geburtsort Thema. Obwohl in Gelsenkirchen geboren, versicherte er, dass er nie Schalke-Fan gewesen sei. Wie er denn Fußballprofi geworden sei? „Ich habe bei Bochum begonnen und bin mit 18 zu Nürnberg gegangen. Jetzt bin ich stolz, für den BVB spielen zu dürfen“. Ob es denn schwer sei, der Nachfolger von Nuri Sahin zu sein? „Daran denke ich so gut wie gar nicht. Das spielt auch keine Rolle mehr“. „Hast du oft davon geträumt Fußballprofi zu werden?“, wollte ein Mädchen wissen. „Ja, fast jede Nacht“, antwortete der Mittelfeldspieler grinsend. Ob er denn mehr Türkisch oder Deutsch spreche? „Ich bin Deutschland geboren. Ich spreche mehr Deutsch. Besonders viel mit meinem Bruder und meinen Freunden“. Man dürfe aber trotzdem seine türkischen Wurzeln niemals vergessen, betonte der BVB-Star. Und auch beim anschließenden gemeinsamen Fußballspielen nahm sich Gündogan viel Zeit für seine kleinen Fans.

(Quelle: Westf. Rundschau, 16.8.2011)

Dortmund | 09. Mai. 2011Video

Nuri Sahin verlässt Dortmund!

Er war nicht nur der beste Bundesliga-Spieler der vergangenen Saison, sondern auch der Schirmherr von „Sprache verbindet“. Die Kinder des Sprachpiraten Camps, das wir sehr erfolgreich im Sommer 2010 veranstaltet hatten, durften auf Einladung von Nuri trotz ausverkauften Stadions noch eines der letzten Heimspiele im Signal-Iduna-Park besuchen.

Zum vorläufigen Abschluss seiner Zeit in Dortmund hat er Projektleiterin Annette Feldmann ein Interview gegeben, das allen Kindern und Jugendlichen — aber auch ihren Eltern — die Bedeutung von Sprache sehr deutlich vor Augen führt.
Nuri lernt jetzt Spanisch — es ist seine 5. Sprache.

Vest Recklinghausen | 28. Sep. 2012

Der Start in Marl

In Marl sind wir in den Ortsteilen Hamm und Hüls-Nord am 26.09.12 offiziell gestartet. Mit 16 Kindern und ebenso vielen Scouts und Paten. Per Ende Oktober sind wir aber bei 24 Kindern angelangt und haben damit unser Betreuungs-Ziel für den Start in Marl erreicht. Die gleiche Zahl an Scouts und Paten stehen ebenfalls bereit.

Ab Mitte November soll dann die wöchentliche Betreuung der 24 Kinder durch deren Scouts gestartet sein.

Bericht der Marler Zeitung vom Startschuss in Marl am 26.09.2012

Vest Recklinghausen | 11. Sep. 2012

„Sprache verbindet“ startet offiziell in Oer-Erkenschwick

Am 11.09.2012 trafen sich die ersten Kinder mit ihren Scouts, ihren Paten, dem Projektteam und Mitgliedern aus dem Förderverein, um zu verkünden:

Wir fangen an!!!

Die Berichte vom Start in der Stimberger Zeitung

Sprache verbindet – Start am 11.09.12

Bochum | 14. Jun. 2018

Büchereiführung und Vorstellung für den spielerischen Spracherwerb geeigneter Medien

Am Samstag, 16.6.2018, findet in der Stadbücherei Bochum eine Bibliotheksführung für Sprach-Scouts im Rahmen des Projektes „Sprache verbindet“ statt.
Sprach-Scouts sind Schüler/innen der weiterführenden Schulen, die Grundschulkinder spielerisch beim Erlernen der deutschen Sprache begleiten und unterstützen. Während der Büchereiführung werden Medien vorgestellt, die für den spielerischen Spracherwerb besonders geeignet sind.
Die Bochumer Rotary-Clubs danken Frau Frau Bischoff für die die Führung und Medienpräsentation und dem gesamten  Büchereiteam um Frau Waltraud Richartz-Malmede für die Unterstützung!
Demnächst hier: Fotos vom Tag in der Bücherei und Kommentare der Besucher!
Rheda-Wiedenbrück | 11. Jul. 2018

Scout Schulung Rheda-Wiedenbrück Mai 2018

Am 05. Mai 2018 fand im Einstein Gymnasium in Rheda das erste der beiden geplanten Scout Treffen dieses Jahres statt. Wir begrüßten trotz schönstem Wetter knapp 35 Scouts – viele davon auch neue Kandidat(inn)en, die erstmalig angemeldet sind, um ein Kind in Zukunft zu betreuen. Erfreulicherweise konnten wir auch neben Scouts von den beiden Gymnasien in Rheda-Wiedenbrück (Rats Gymnasium und Einstein Gymnasium) ebenfalls Scouts des Gymnasium Nepomucenum in Rietberg und von der Von Zumbusch Gesamtschule in Herzebrock-Clarholz begrüßen. 10 Paten und Vertreter der Steuergruppe rundeten das Gesamtbild ab.

Billa Schmalhorst eröffnete den Tag mit einem Überblick zu „Sprache Verbindet“, indem sie in Ihrem Vortrag ausführlich auf Ziele, Träger, Beteiligte sowie deren jeweilige Rollen, Lehr-Methoden und Aspekte der Sprachförderung einging.

Anschließend folgten vier Workshops, die zu Austausch und Ideengenerierung einluden. Vertieft wurden die Themen jewiels unter Leitung von Mitgliedern des Steuerkreises.

– Motivation                                 Leitung durch Angelika Niestadtkötter
– Austausch und Fragen             Leitung durch Henrika Küppers
– Material und Spiele                  Leitung durch Laura Keller
– Organisatorisches                    Leitung durch Klaus Küppers/Andreas Ritterbach

Nach den Workshops konnte sich alle Beteiligten mit einer Suppe und ausreichend Currywurst stärken, bevor es zu einem „Debriefing“ und letzten gemeinsamen Gedankenaustausch zu dem Tag kam.

Die Veranstaltung hat insbesondere durch das neu gewählte Format der Workshop- und Gruppenarbeit viel Spaß gemacht und fand großen Anklang bei den Scouts. Wie geplant endete der Tag kurz nach 13:30 Uhr und entließ alle Teilnehmer in das Wochenende.

Oliver Bürgel

 

       
Rheda-Wiedenbrück | 04. Mrz. 2017

Scout-Schulung 2017

Alltagsintegrierte Sprachförderung – Sprache als Brücke zur Integration

Am vergangenen Samstag (04. März 2017) hat die Diplom-Psychologin und Logopädin Frau Dr. Ann-Kathrin Brockmann (Universität Hildesheim) im Einstein-Gymnasium Rheda einen Vortrag mit anschließendem Workshop zum Thema ‚Alltagsintegrierte Sprachförderung‘ gehalten. Dazu eingeladen hatten die Service-Clubs Inner-Wheel Gütersloh und Rotary Rheda-Wiedenbrück im Rahmen ihres gemeinsamen Sprachförderungsprojekts „Sprache verbindet“. Etwa vierzig Schüler-/innen und zwanzig Erwachsene haben daran interessiert teilgenommen.

Das erfolgreiche Lernen der deutschen Sprache ist eine der zentralen Brücken zu einer gelingenden Integration. Es stellt eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft dar, eine Lösung dafür zu finden, wie Kinder möglichst rasch die deutsche Sprache erlernen können. Gerade junge Kinder, für die Deutschkurse nicht in Frage kommen, profitieren von einem Sprachlernen in ganz alltäglichen Situationen. Die vielen jungen Menschen, die sich im Rahmen des Projekts Sprache Verbindet als sprach-scouts in den Familien und offenen Ganztagsschulen mit den in unserer Stadt ankommenden Kindern beschäftigen, kommunizieren mit und helfen ihnen damit deutsche Wörter zu lernen. Dabei gibt gerade ein unkomplizierter und intuitiver sprachförderlicher Umgang den Kindern Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen. Ziel des halbtätigen workshops war, mit den engagierten Jugendlichen Verhaltensweisen einzuüben, damit die betreuten Kinder gut und gerne die deutsche Sprache lernen.

Nach Ansicht der lebendig vortragenden Referentin sei es hierfür bedeutsam, eine menschlich-warme Atmosphäre zu schaffen. Der beste Lehrer sei nicht der, der alles weiß, sondern der, welcher das Herz am rechten Fleck trage. An die Adresse von oft zu viel besorgten Eltern empfahl sie, ihre Kinder zum Spracherwerb bestmöglich zu unterstützen. Prinzipiell könne gar nicht genug deutsche Sprache gesprochen werden, ob ein- oder mehrsprachig, wichtig sei: früh genug und spielerisch und alltagsintegriert. Um sich in die Lage von Lernkindern hineinzuversetzen, schlug Frau Dr. Brockmann vor, sich selbst vorzustellen, ohne Sprachkenntnisse für ein Jahr nach China ausgewandert zu sein. Wie müsste sich unserer Vorstellung nach ein Chinese als Sprachlehrer verhalten, damit man selbst möglichst schnell die fremde Sprache lernt? Fast beiläufig vermittelte die Referentin Lerntechniken und sprachförderliche Grundhaltungen, wie etwa Blickkontakt halten, abwarten, zuhören, interessiert nachzufragen, deutlich zu sprechen und kurze, einfache Sätze zu bilden. Einprägsam für Kinder sei es auch, gleichzeitig das auch zu tun, was man sagt, wie zum Beispiel einen Ball zu schießen, einen Obstsalat zu schneiden und Wäsche zu waschen. Frau Dr. Brockmann schloss ihren Vortrag mit einem mongolischen Zitat: „Ein gutes Wort hat Wärme für drei Winter.“ Damit sei gemeint, dass gerade Sprache befähigt, uns tiefmenschlich und in unserem Wesen herzlich zu verbinden. Anhaltender Applaus war der ehrliche Dank für einen mitreißenden Vormittag.

Ludger Weeg

Rheda-Wiedenbrück | 09. Apr. 2016

Scout-Schulung 2016

Mit ca. 30 teilnehmenden Scouts und 15 teilnehmenden Paten war auch diese Scoutschulung eine gelungene Veranstaltung im Projekt „Sprache verbindet“ in Rheda-Wiedenbrück.
Wir freuen uns sehr darüber, dass erstmalig die Schulung im Einstein-Gymnasium im Ortsteil Rheda stattfinden konnte. Die von uns angestrebte Zusammenarbeit mit den beiden ansässigen Gymnasien findet ihren Ausdruck darin, dass zukünftig, (nachdem bisher alle Schulungen im Ratsgymnasium in Wiedenbrück durchgeführt wurden) abwechselnd die Schulungen in den beiden Gymnasien stattfinden werden. Auch die Werbung der Scouts findet in Abstimmung mit beiden Schulen in Rheda-Wiedenbrück statt. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist in diesem Projekt ein wichtiger Baustein.
Die Mitglieder der Steuergruppe, Henrika Küppers, Klaus Küppers, Angelica Niestadtkötter, Rüdiger Niestadtkötter, Annette Reich und Andreas Ritterbach, führen durch die Veranstaltung. Luisa Reich unterstützt die Steuergruppe und übernimmt administrative Aufgaben im Projekt. Nach der Begrüßung der neuen Scouts werden organisatorische Dinge geklärt und die Materialien vorgestellt, die die Scouts an die Hand bekommen.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Vortrag von Frau Dr. Golsabahi. Frau Golsabahi ist eine niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Vorsitzende des Dachverbands der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. In ihrem Vortrag „Die Grenzen meiner Welt sind die Grenzen meiner Muttersprache“ stellt Frau Golsabahi dar, dass unterschiedliche non-verbale und sprachliche Strukturen in den einzelnen Kulturen vorherrschen. Zur Sprachvermittlung sind Kenntnisse darüber unabdingbar. Anhand von kurzen Filmsequenzen (Beispielsweise Ausschnitte aus „My greek wedding“, „Kick it like Beckham“) zeigt sie die unterschiedlichen sprachlichen Strukturen, sowie Differenzen in der Lebensgestaltung auf. Die Scouts und Paten haben so erlebt, wie es zu Missverständnissen im interkulturellen Dialog kommen kann. Als wichtige Botschaft bekommen alle Anwesenden aufgezeigt, dass eine offene Haltung von Scouts, Paten, und Familien mit Zuwandergunsgeschichte die Grundvorraussetzung für die Arbeit im Projekt „Sprache verbindet“ darstellt.
Die Mittagspause im Anschluss an den Vortrag kann bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof stattfinden.Alle Anwesenden können sich mit Currywurst und Möhren-Ingwer Suppe stärken. Einige Scouts nutzen die Möglichkeit sich mit ihren Paten auszutauschen. Auch im Vortragsraum zurück entsteht eine rege Diskussion zu dem hochaktuellen Thema des Vortrags. Zum Ende der Veranstaltung wird Paula Schmalhorst als langjähriger Scout aus dem Projekt verabschiedet. Paula berichtet von ihrer Arbeit und gibt einige ihrer Erfahrungen an die Scouts weiter, auch die Beziehung, die zur Familie entstanden ist, spielt dabei eine nicht mindere Rolle. Paula erhält ihr Zeugnis, das bei Bewerbungen in ihren Unterlagen nicht fehlen wird. Herr Ritterbach als Mitglied der Steuergruppe und Herr von Hodenberg als anwesender Pate weisen nochmals auf die Wichtigkeit von bescheinigtem sozialen Engagement im Rahmen von Bewerbungen hin.
Unter Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ stellt Luisa Reich ihr wissenschaftliches Forschungsprojekt zum Thema „Sprache verbindet“ vor und wirbt für die Mitarbeit im Rahmen der Forschung, bei der es um Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung gehen wird.

Annette Reich, Luisa Reich

Iserlohn | 24. Jan. 2017Pressebericht

Blockflöte völlig außer Rand und Band

Dass das Rotary-Konzert hochklassig würde, war klar – so etwas hat man dann aber doch nicht erwartet

Blockflöte – das Wort weckt durchaus gemischte Gefühle. Auf der einen Seite wird die Block­flöte oft als Einstiegs-Instrument für Kinder belächelt, beziehungsweise als Grund dafür angesehen, dass vielen Kindern schon früh die Mu­sik abgewöhnt wird. Auf der anderen Seite wird aber jeder schon einmal mitbekommen haben, dass man auch aus. diesem kleinen und scheinbar simplen Inst­rument Gigantisches herausholen und in Sachen Virtuosität ans Äu­ßerste gehen kann.

Weiterlesen: IKZ_16_Rotarykonzert_170124_

 

Iserlohn | 03. Feb. 2015Video

Lokalzeit Südwestfalen

Vor einigen Jahren berichtete der WDR in der „Lokalzeit Südwestfalen“ über das Projekt „sprache verbindet“ in Iserlohn als Beispiel für gelungenes ehrenamtliches Engagement. Die Mode hat sich geändert aber die Grundidee und der Erfolg des Projektes nicht. Ein Beleg für die Nachhaltigkeit von „sprache verbindet“.

Paderborn | 01. Jan. 2016

Prämiert in Paderborn

Für die Umsetzung seines Projektes erhielt die Rotary Unterstützungseinrichtung eines der 100 Förderpakete, die Westfalen Weser Energie an Initiativen und Institutionen in seinem Netzgebiet vergab. Mit dem Projekt „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region“ unterstützt das Unternehmen neue und besonders herausragende Projektideen.

Dortmund | 11. Aug. 2017Pressebericht,,Sprachdetektive“ auf Stadtteil-Tour


Dortmund | 04. Feb. 2014VideoInterview mit Ilkay Gündogan


Dortmund | 15. Aug. 2012„Mein Sprachkind“


Dortmund | 20. Dez. 2011Viel Spaß beim Zauberer von Oz 


Dortmund | 23. Nov. 2011,,Deutsch ja, aber nicht zuerst“


Dortmund | 17. Aug. 2011PresseberichtBVB-Star eröffnet Sprachcamp


Dortmund | 09. Mai. 2011VideoNuri Sahin verlässt Dortmund!


Vest Recklinghausen | 28. Sep. 2012Der Start in Marl


Rheda-Wiedenbrück | 11. Jul. 2018Scout Schulung Rheda-Wiedenbrück Mai 2018


Rheda-Wiedenbrück | 04. Mrz. 2017Scout-Schulung 2017


Rheda-Wiedenbrück | 09. Apr. 2016Scout-Schulung 2016


Iserlohn | 24. Jan. 2017PresseberichtBlockflöte völlig außer Rand und Band


Iserlohn | 03. Feb. 2015VideoLokalzeit Südwestfalen


Paderborn | 01. Jan. 2016Prämiert in Paderborn


Termine

Scout-Workshops 2018: Fortgeschrittenen-Seminar

Datum: 01.12.2018
Uhrzeit: 10:00 bis 15:00


VHS im Stadtbahnhof / Raum Nr. 129, Iserlohn

Weitere Informationen aus Bochum aus Dortmund aus Gronau/Euregio aus Hagen aus Hamm aus Hemer aus Iserlohn aus Kreis Heinsberg aus Mettmann aus Paderborn aus Rheda-Wiedenbrück aus Vest Recklinghausen

„Sprache verbindet“ ist dezentral organisiert. Für weitere Informationen zu einem Projekt wählen Sie die Stadt/Region aus.
Sie finden dann auch die Kontaktdaten des Projektes vor Ort und können einfach über das Kontaktformular eine Nachricht schicken.

Kontakt

„Sprache verbindet“ Dortmund

Sandra De Zanet
DeVisIT GmbH c/o IHK-GfI
Hörder Hafenstr. 5
44263 Dortmund

Tel.: 0231 24 98 – 437
Fax: 02 31 24 98 – 438
E-Mail: info@www.sprache-verbindet.net

Kontakt:

„Sprache verbindet“ Vest Recklinghausen

Frau Schützendübel vom Projektbüro „Sprache verbindet“ freut sich auf Ihre Nachricht.
Sie wird die/den jeweilige(n) örtliche(n) Projektleiter(in) informieren.

Britta Schützendübel
Tel.: 02365-418-136
E-Mail: Projektbüro „Sprache-verbindet“

 

 

„Sprache verbindet“ Bochum

Kontakt:
Ulrike Scharwächter
Deutscher Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Bochum
Gerberstr. 20
Tel. +49 157 8095 4735
E-Mail: bochum@www.sprache-verbindet.net

„Sprache verbindet“ Kreis-Heinsberg

Kontakt:
Joachim Steiner
Am Friedhof 41

Tel.
E-Mail: kreis-heinsberg@www.sprache-verbindet.net

* Pflichtfelder

„Sprache verbindet“ Rheda-Wiedenbrück

Haben Sie noch Fragen oder benötigen Sie eine persönliche Beratung?
Dann rufen Sie uns bitte an oder schreiben uns eine E-Mail.

Frau Küppers und Frau Niestadtkötter freuen sich über Ihre Rückmeldung.

Tel.: 0151 / 56 99 75 88 (Verbindungspreis wie beim Anruf in das Festnetz)
E-Mail: info@sprache-verbindet-rw.de

„Sprache verbindet“ Iserlohn

Kontakt:
Jürgen Schwerter (Projektleiter)
Christina Beck (Projektbüro)

Hermann Schwerter Iserlohn
Langer Brauck 11
58640 Iserlohn

Tel.: 02371 975-200
Fax: 02371 975-208

„Sprache verbindet“ Hamm

Kontakt:
Marcus Nordhues
St.-Georgs-Platz 1

Tel.: 0173 2902191
E-Mail: hamm@www.sprache-verbindet.net

„Sprache verbindet“ Hagen

Kontakt:
Hartmut Eimermacher
Adresse1
Adresse2
Tel.
E-Mail: hagen@www.sprache-verbindet.net

„Sprache verbindet“ Gronau/Euregio

Kontakt:
Gerd Gerwens
Gronauer Straße 120

Tel.
E-Mail: gerwens@gerwens-epe.de

„Sprache verbindet“ Mettmann

Kontakt:
Frau Malkwitz Frau Wendel
c/o Dillenberg GmbH & Co. KG
Postfach 15 01 47
Tel.
E-Mail: info@sprache-verbindet-me.de

„Sprache verbindet“ Hemer

Kontakt:
Monika Otten
Bitte eintragen
Bitte eintragen
Tel.
E-Mail: monika.otten@stadtwerke-hemer.de

„Sprache verbindet“ Paderborn

Stefanie Leifeld
c/o Ruberg-Mischtechnik GmbH + Co. KG
Halberstädter Str. 55
33106 Paderborn

Tel.: 05251 17 36 – 213
Fax: 05251 17 36 – 999
E-Mail: sleifeld@amixon.de

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Unterstützen Sie unsere Scouts bei der Sprachförderung von Kindern

Wenn sich ein Kind zum Sprachunterricht angemeldet hat, wählen wir einen Scout (meist Oberstufenschüler) aus, der möglichst in der Nähe des Kindes wohnt. Das erste Mal begleitet die/der Pate/in  den/die Scout zur Familie. Dort wird geklärt, welche Förderung das Kind bekommen soll (max. 2 Stunden pro Woche – 2 einzelne Stunden an unterschiedlichen Tagen). Die Telefonnummern werden ausgetauscht, damit man sich gegenseitig erreichen kann, falls etwas dazwischen kommt. 

Für alle Fragen steht der Familie und den Scouts immer ein Pate / eine Patin zur Verfügung.

Weitere Informationen für Paten: